Drei Weiber und ein Gockl

Erstmals aufgeführt im Herbst 2010

Auf Oma Friedas Hof sind Männer nicht gern gesehen. Lena und Irma, ihre Nichten, halten sich die Männer mit einem gesunden Stallgeruch vom Leib. Anton, der Knecht, stört da nicht. Er spielt im Hühnerstall den Hahn und brütet Eier aus. Kuno, der Viehhändler, versucht, seine Tochter Anni bei seinen Viehaufkäufen an den Mann zu bringen. Als ein Gewitter aufkommt, flüchten sich Tom und Ingo, Kuno, Anni und die robuste Nachbarin Gunda aus verschiedenen Gründen zu Frieda. Das Gewitter ist heftig und zwingt die Schicksalsgemeinschaft, gemeinsam die Nacht zu verbringen. Anni hat sich in „Hühnertoni“ verliebt und versteckt sich als Mann verkleidet bei Anton. Lena und Irma zwingen Tom und Ingo, sich als Frauen zu verkleiden. Offiziell sind ja Männer tabu auf dem Hof. Doch Irma und Lena haben sich hoffnungslos verknallt. Aber Friedas Übernachtungszuordnung macht zunächst alle geheimen Sehnsüchte zunichte. Doch die Paare wissen das wachsame Augenpaar Friedas, die sich mit Schnaps und Mistgabel, bewaffnet hat, zu umgehen. Dass zum Schluss sich die Paare finden und Oma Frieda wieder ihren Verstand zurück gewinnt, ist nicht nur dem abziehenden Gewitter zu verdanken. Denn Gunda hat alle Verführungskünste eingesetzt, um in Kuno einen adäquaten Ersatz für ihren toten Hahn und ihren abgängigen Knecht zu erhalten. O Elend, o Not.
Erich Koch / Marlies Dieckhoff

Mitwirkende

DarstellerFunktion
Gerhard SchlegelRegie